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Trennungsschmerzen überwinden

Trennungsschmerzen überwinden

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Der Magen dreht sich, der Brustkorb zieht sich zusammen, massive Einschlafstörungen plagen Sie und das Herz schmerzt. Kein einziger klarer Gedanken ist möglich. Alles ist plötzlich wirr und unwirklich und lässt den Boden unter den Füßen verschwinden. Nur ein einziger Satz des Partners, kann dieses Chaos im Körper bewirken:

“Wir müssen uns trennen!”

So oder so ähnlich kann dieser Satz klingen und zugleich so viel in einem bewirken. Trennungsschmerz ist eine schlimme und eben sehr schmerzhafte Erfahrung für jeden Betroffenen. Beruht diese Trennung nur von einer Seite der Beziehung, umso schlimmer ist der Schmerz für die andere Seite.

Sich selbst und seine Gedanken nach einer Trennung zu sortieren, ist nicht gerade einfach und je nach innerer Stärke der jeweiligen Person kann das unter Umständen viel Zeit in Anspruch nehmen. Und schließlich gilt tatsächlich der Spruch vieler Freunde und Bekannte in dieser qualvollen Zeit, dass auch wirklich nur die Zeit alle Wunden heilen kann. Diese allerdings zu überbrücken, kostet Kraft. Kraft, die man braucht, um zum Beispiel

  • Behördengänge zu erledigen
  • die Suche nach einer neuen Wohnung zu beginnen
  • und sich in einen neuen Lebensabschnitt zu begeben.

…Und vielleicht sogar bereit zu sein, sich wieder auf die Suche nach einem neuen Partner oder einer neuen Partnerin zu begeben, egal ob man das Ganze online, etwa mithilfe einer Singlebörse angehen möchte oder sein Glück zunächst einmal im gewohnten Umfeld probiert.

Trennungsschmerz: Nicht allein mit der Trauer umgehen

Besonders dann, wenn es eine sehr lange Beziehung war und die Trennung womöglich völlig unverhofft aus heiterem Himmel vor der Tür stand, ist es ratsam, in der schwierigsten Zeit nicht allein zu bleiben. Gute Freunde sind in der Regel grundsätzlich gerne dazu bereit, zu helfen und zur Seite zu stehen. Kummer und Schmerz, die Aussprache, die Wut und die Trauer, lassen sich so am besten bearbeiten.

Aussprachen mit der besten Freundin, viel Schokolade, einer großen Portion Eis und einer riesigen Tüte Chips haben schon so manches Mal helfen können. Männer sollten ruhig mit ihren Freunden um die Häuser ziehen, sich in Gruppen integrieren und sportlich aktiv werden, um den Schmerz zu lindern. Das Vergessen kann in solchen Momenten wahre Wunder bewirken. Sich zu vergraben ist vielleicht für ein paar Tage ok, um überhaupt erst einmal den Frust zu verarbeiten, sollte aber kein Dauerzustand werden. So verliert man nicht nur Freunde, sondern auch den Anschluss am realen Leben.

Behördengänge und Co müssen leider oft sein

Noch eine Stufe unangenehmer wird eine Trennung oftmals dann, wenn man in einer gemeinsamen Wohnung gelebt hat oder darüber hinaus sogar verheiratet war. Bei der Auflösung einer gemeinsamen Wohnung ist es leider nun mal so, dass sich auch beide um diese kümmern müssen. Selbst wenn nur ein Partner den Mietvertrag unterschrieben haben sollte, ist es nicht verkehrt bei der Auflösung und insbesondere bei der Übergabe der Wohnung anwesend zu sein. Sollte ein Nachmieter gesucht werden, erst recht.

Wichtig ist hier, dass beide sich darüber im Klaren sein müssen, dass wenn noch Zahlungen oder ähnliches ausstehen, diese auch von beiden Parteien getätigt werden müssen, das betrifft anders herum zum Beispiel auch die Auszahlung (und ggf. Aufteilung) der hinterlegten Kaution. Ist Eigentum mit im Spiel, so wird es allerdings schwieriger. In den seltensten Fällen können sich Partner gütlich einigen und es muss ein Anwalt für beide Parteien eingeschaltet werden. Ist dass nicht der Fall, umso besser. So verhindert man noch mehr schmerzliche Erinnerungen an alte Zeiten und behandelt die Sache insgesamt so nüchtern wie möglich.

Sind Kinder im Spiel, wird’s schwierig

Sind Kinder im Spiel sollte man auch nach einer Trennung auf jeden Fall auf sie gut eingehen können. Sie sollten niemals Mittel zum Zweck oder auch nur in Mitleidenschaft gezogen werden. Am besten man hält sie, egal in welchem Alter sie sind, aus dem Trennungsgeschehen heraus und versucht ihnen in aller Ruhe den Sachverhalt gefühlvoll zu erklären.

Rechtsstreite über Sorgerecht und Unterhaltszahlungen für die Kinder sollten so geregelt werden, dass die Kinder auf keinen Fall in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine Trennung im Guten kann sich grundsätzlich nur positiv auf die weitere Beziehung zu den Kindern auswirken. Wenn beide Partner eine gute Regelung finden, sodass jeder von ihr profitieren kann, steht dem nichts im Wege.

Besuchszeiten für die Kinder können grundsätzlich so gestaltet werden, dass jeder Partner gleiches Recht und gleichen Anspruch auf die Zeit mit den Kindern bekommt. Aus Hass oder Eifersucht zu agieren und zu handeln, vor allem wenn Kinder im Spiel sind, ist nie gut und der Schuss geht in der Regel immer nach hinten los. So kann ein Vater seine Kinder für immer verlieren und eine Frau die Rolle als Mutter ebenso.

Neues Leben, neues Glück?

Warum nicht! Sind alle Angelegenheiten einer Trennung geklärt, die neue Wohnung ist eingerichtet und der Trennungsschmerz ist verblasst, sollte man sich auf jeden Fall auf die Suche nach einem neuen Partner begeben. Als Single-Leben ist schön, auf Dauer aber wohl für die Meisten eher nicht.

Dating-Plattformen aller Art bieten hierbei die optimale Lösung, relativ sicher und schnell fündig zu werden. Auch wenn Anfangs noch eine gewisse Hemmschwelle besteht, ein Versuch ist es wert und wer weiß, vielleicht wartet am anderen Ende der Traumpartner oder die Traumpartnerin schlechthin. Sich wieder binden zu wollen ist nicht verkehrt und kann unter Umständen ganz neue und unentdeckte Seiten an einem selbst hervorlocken, von denen man bisher gar nichts ahnte. Ein Neubeginn hat immer etwas zauberhaftes an sich und das Leben mit einem Partner kann plötzlich wieder mit Schmetterlingen im Bauch neu beginnen.

Es muss nicht immer gleich eine Ehe sein

Viele Singles, die schon einmal verheiratet waren, wollen zunächst nie wieder einen Ehering über den Finger streifen. Das muss auch nicht sein. Es gibt unterschiedliche Portale für Suchende, die es ermöglichen, sich ganz nach belieben und Wunsch auf die Suche nach dem Traumpartner zu begeben. Von Singlebörsen wie Bildkontakte, über Partnervermittlungenbis hin zum Casual-Dating – alles ist möglich. Man muss nur bereit sein, den ersten Schritt in eine neue Zukunft zu wagen, der Rest kommt meistens früher oder später von ganz von allein.

Wer sich ewig bindet…

Viele frisch Getrennte schmeißen sich vor lauter Enthusiasmus und teilweise auch Verzweiflung gleich in die nächste Beziehung und wollen nicht selten schon nach nur wenigen Wochen oder Monaten des Kennenlernens heiraten. Nur sehr selten war diese kurzfristige Entscheidung auch die richtige und glich eher einer Kurzschlusshandlung. Gut Ding will Weile haben und so sollte es auch sein. Heiraten kann man schließlich immer noch und zu heiraten, nur um die neue Beziehung mit einer Trauung und einem Ring zu besiegeln ist garantiert nicht die richtige Methode, den Partner binden zu wollen. Reisende hält man nicht auf, wer gehen will, der geht und man sollte ihn auch ziehen lassen.