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Partnerberatung – Welche Probleme die Corona Krise mit sich bringt

Das Corona Virus verlangt uns allen jede Menge ab. Wochenlang sollen Oma und Opa ihre Enkel nicht mehr sehen. Väter, wie Mütter hingegen sollen sich jetzt im Homeoffice konzentrieren, während der liebe Nachwuchs vor lauter Langeweile nebenan das Wohnzimmer zerlegt. Paare deren Beziehung hingegen schon vor der Corona-Krise nicht mehr richtig gut lief, hocken nun auch noch Tagein, Tagaus auf engstem Raum zusammen.

Nein, Corona bringt kaum Vorteile mit sich. Die Nachteile überwiegen bei weitem. Die aktuelle Lage stellt zahlreiche Paare, aber auch Familien vor einer bisher nicht gekannten Herausforderung. Kaum jemand ist es noch gewohnt, so viel Zeit auf eventuell noch engen Raum zusammen zu verbringen. Am ehesten ist dies den meisten Menschen vielleicht noch aus dem Urlaub bekannt. Da es sich hier aber oftmals um die schönste Zeit des Jahres handelt. Jetzt dagegen gilt es eine Krise gemeinsam zu meistern und in solchen Situationen regiert jeder Mensch nun einmal anders. Während der eine sich gerne öffnet und somit viel  reden möchte, benötigt der andere einen Rückzugsort, weil er einfach nur noch seine Ruhe möchte.

In Corona Zeiten kann die Beziehung zum Gefängnis werden

Vor allem Paare und Familien, die auf engem Raum wohnen und keinen Garten, als Wohlfühloase ihr Eigen nennen dürfen, haben jetzt im Corona Wahnsinn noch weitaus mehr mit ihrer Wohnsituation zu kämpfen. Die lieben Kinderlein sind schließlich kaum mehr draußen, um sich mit ihren Freunden zu treffen oder ihrem Hobby nachzugehen. Auch die Schule wird von den meisten bislang nicht besucht, so dass Groß und Klein fast 24 Stunden aufeinander hocken und das schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Ganz automatisch kommt es hier dann nicht nur zwischen den Kindern zu Streitigkeiten, den  auch die Erwachsenen haben natürlich mit dieser Art Isolation stark zu kämpfen.

Die Sonne lacht vom Himmel, aber Grillabende mit Freunden sind nicht möglich. Auch die regelmäßigen Fußball-Abende mit Kumpels fallen flach. Gleiches gilt für die feuchtfröhlichen Bar-Besuche, die durchzechten Disco-Nächte und Ähnliches. Das Sozialleben ist eingefroren und so ist es kaum verwunderlich, dass Paare sich in dieser Zeit in vielen Fällen mehr streiten, als gewöhnlich. Frust, Ungeduld, Langeweile machen sich inzwischen auch in den besten Beziehungen bemerkbar. Starke Konflikte benötigen zum Teil die Inanspruchnahme von Therapeuten wie z.B. www.beratungspraxis-mueller.ch , diese helfen Paaren bei der Bewältigung sozialer Probleme.

Nicht selten kommen dann auch noch Existenzängste hinzu, denn viele Menschen wurden inzwischen in Kurzarbeit geschickt oder aber haben als Selbständige mit enormen Einbußen zu kämpfen, so dass neben den persönlichen Sorgen auch noch finanzielle Probleme das Leben verkomplizieren. Hinzu kommt natürlich, dass niemand so genau weiß, wann die Pandemie endlich ein Ende findet.

Es ist wichtig sich selbst eine Tagesstruktur zu geben

Gerade in dieser Zeit ist es enorm wichtig sich selbst eine Tagesstruktur zu geben und in dieser auch Pläne zu schmieden. So kann man, beispielsweise, auch in den eigenen vier Wänden Sport treiben und dieses ebenso gemeinsam machen. Wer hingegen im Home Office arbeitet, sollte auch hier klar zwischen Beruf und Freizeit unterscheiden und somit Regeln aufstellen, an die sich dann jeder zu halten hat. Es ist keineswegs ratsam den ganzen Tag, wie in Schockstarre vor dem Fernseher oder dem Computer zu hocken, was vor allem für Kinder gelten sollte. Besser ist es auch hier ein Zeitfenster auszumachen an dem Computerspiele und Co erlaubt sind.

Zudem sollte man das Thema Corona nicht ständig aktuell werden lassen. Vor allem, wenn Kinder im Haushalt leben, sollte man auch für genügend coronafreie Zeit sorgen. Neben all den Einschränkungen und schlechten Nachrichten aus den Medien gilt es niemals die positiven Dinge zu vergessen, die man erlebt. Außerdem gilt s natürlich auch in dieser Zeit sich Freiräume zu schaffen sofern es möglich ist. Schließlich muss man auch in dieser Ausnahmesituation nicht 24 am Tag aufeinander hocken. Bevor die Lage eskaliert, kann auch in Corona Zeiten frische Luft für die nötige Ablenkung sorgen.

Es heißt Durchhalten. Auch Corona bzw. Covid-19 wird sich irgendwann verabschieden bzw. nicht mehr komplett unser Leben bestimmen. Nach jedem Tief folgt bekanntlich auch ein Hoch.