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Beziehungsart: offene Beziehung

Beziehungsart: offene Beziehung - Kann das gut gehen?
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Beziehungsart offene Beziehung: Welche Spielregeln gilt es zu beachten?

Es gibt unterschiedliche Arten eine Beziehung zu führen. Jeder hat seine ganz persönlichen Vorstellungen von Liebe und somit auch ganz andere Ansprüche an die eigene Beziehung. Solange beide Partner ehrlich zueinander und auch zu sich selbst sind, ist eine offene Beziehung durchaus vorstellbar., wobei natürlich einige grundsätzliche Dinge stimmen müssen, damit beide Partner damit nachhaltig glücklich sein können.

Grundvoraussetzungen für offene Beziehungen

Bei weitem nicht für jeden vorstellbar, dennoch gibt es zahlreiche Personen, die nicht monogam leben wollen oder können. Körperliche Treue ist für polyamore Menschen keine Bedingung für eine erfüllende Beziehung. Durchaus gibt es offene Beziehungen die lange halten, unter Umständen sogar ein Leben lang, denn theoretisch kann das Fremdgehen auch eine Chance sein, wenngleich natürlich die Frage besteht, ob man “! Fremdgehen” in einer offenen Beziehung überhaupt als solches bezeichnen kann.

Dennoch birgt eine derartige Beziehung gewisse Gefahren, die es in monogamen Beziehungen nicht gibt, was nicht bedeutet, dass die eine Variante einfacher ist als die andere. Nicht jeder Mensch ist jedoch dazu fähig, offene Beziehungen zu führen, vielmehr braucht es bestimmte Grundvoraussetzungen, damit diese Art der Beziehung überhaupt für beide Partner funktionieren kann.

  • Die erste Voraussetzung ist die, Liebe und Sexualität voneinander trennen zu können. Wer nicht dazu in der Lage ist, sollte sich dem Abenteuer einer offenen Beziehung erst gar nicht hingeben, so verlockend es auch auf den ersten Blick sein mag.
  • Die zweite Voraussetzung hängt unmittelbar mit der ersten zusammen. Wer stark zur Eifersucht neigt, hat es in einer offenen Beziehung mehr als schwer. In einer offenen Beziehung sollte Eifersucht überhaupt keine Rolle spielen, jeder Partner sollte seine Freiräume haben und diese auch genießen dürfen.
  • In letzter Konsequenz bedeutet eine offene Beziehung, sofern sie sich im Laufe der Jahre nicht intensiviert, vor allen Dingen auch ein offenes Ende. Das sollte man zumindest im Hinterkopf behalten, sofern man diese Art der Beziehung eine Chance gibt. Wer eine offene Beziehung eingeht, in der Hoffnung dass sich der Partner in Zukunft ändern lässt und monogam wird, wird sicherlich nicht glücklich werden.

Falsche Hoffnungen gilt es also von vorne herein auszuschließen und eine gewisse Resistenz gegen Eifersucht muss einfach vorhanden sein.

Vorurteile gegen offene Beziehungen

Entsprechende Vorurteile gegenüber offenen Beziehungen, bzw. Personen die eine solche Beziehung führen, gibt es zuhauf. In vielen Fällen wird sie als eine Art “Lizenz zum Fremdgehen” verstanden, also etwas, was viele für ein absolutes No-Go in einer Beziehung halten. Für die meisten Menschen die in einer offenen Beziehung leben, ist es allerdings ausschlaggebend, allein die Möglichkeit zu haben, Sexualität mit anderen Partnern haben zu können. Ob und wie das dann ausgelebt wird spielt für diese Menschen eine eher zweitrangige Rolle.

Die Beweggründe für Personen die offene Beziehungen eingehen sind durchaus vielfältig. Sicherlich werden viele Beziehungen auch ausschließlich wegen des Sexuallebens offen geführt, doch eine echte offene Beziehung ist mehr als nur eine lose Partnerschaft, auch hier haben beide Partner ihre Rechte und Pflichten. Die entscheidende Frage ist, ob eine offene Beziehung so gelebt werden kann, dass beide Partner dauerhaft glücklich sind. Dafür müssen zuallererst Regeln des Zusammenlebens aufgestellt werden.

Offene Beziehung – klare Spielregeln

Wie in jeder Beziehung ist es eine Grundvoraussetzung klare Spielregeln für das Miteinander aufzustellen. Wie diese Regeln letztendlich aussehen, liegt jeweils im Ermessen beider Partner und sollte ehrlich miteinander kommuniziert werden. Die Entscheidung für eine exklusive Sexualität mit dem Partner oder eine offene Sexualität ist letztlich nur ein Aspekt der Beziehung, alles andere ist sozusagen “frei verhandelbar”.

Man sollte sich unbedingt darauf einigen welche Freiheiten man seinem Partner einräumt und welche man selber einfordert, aber auch Tabus klären und Wünsche klar äußern. Klar sollte sein, dass man trotz offener Beziehung zumeist nicht alle Freiheiten hat, die man üblicherweise als Single genießt. Unter anderem sollten folgende Dinge dabei geklärt werden, die Liste lässt sich beliebig erweitern:

  • Erlaubt man sich gegenseitig sexuellen Kontakt mit anderen Partnern oder auch romantische Dates oder Kinobesuche?
  • Hat der jeweilige Partner immer oberste Priorität oder können auch mal andere Personen Vorrang haben?
  • Gibt es eine feste Grenze an anderen Partnern?
  • Hat man auch Kontakt zu Nebenpartnern des Partners oder werden diese strikt von dem gemeinsamen Zusammenleben getrennt?
  • Wie viel wird über jeweilige Seitensprünge und Affären kommuniziert? Was möchte man auf keinen Fall erfahren oder erzählen – und wenn, warum nicht.

Fair sein

Im letztendlichen Wortsinn kann eine offene Beziehung in vielen Punkten auch eine fairere Beziehung sein, als eine monogame Beziehung, in welcher Dinge verheimlicht oder gar Gefühle verschwiegen werden. Wer in einer offenen Beziehung ein offenes Ohr für die Probleme des Partners hat und sich auch selber nicht scheut, offen mit seinen eigenen Gefühlen umzugehen, hat durchaus Vorteile, wenn er beispielsweise den Wunsch verspürt sexuellen Kontakt mit anderen Personen zu haben. Wenn beide Partner echtes Verständnis füreinander aufbringen, ehrlich zueinander sind und nicht zur Eifersucht neigen, bietet eine offene Beziehung eine echte Perspektive für ein gemeinsames Zusammenleben.

Sich selbst nichts Vormachen

Oft ist es jedoch leider so, dass der eine Partner in einer offenen Beziehung mehr Gefühle für den anderen entwickelt als umgekehrt. Oft wird dieses Thema jedoch nicht angesprochen und die entsprechende Beziehung offen weitergeführt, nur um den Partner nicht zu verlieren. Auf Dauer ist eine solche Beziehung sicher nicht so zu führen ohne sich selber etwas vorzumachen. Zu einer offenen Beziehung gehört daher auch Offenheit in Bezug auf Gefühle.

Wie bereits erwähnt, ist eine offenes Beziehungsmodell nicht jedermanns Sache, auch wenn man es zunächst einmal wagen will. Letzten Endes können sich Gefühle jedoch genau so wie sie abnehmen können auch zunehmen und dann ist jede offene Beziehung in Gefahr. Wer Probleme rechtzeitig anspricht, tut sich selber einen Gefallen und schiebt diese nicht auf die lange Bank, denn dadurch würden sich die Probleme nur verstärken.

Anderen nichts vor machen

Neben dem eigenen Partnern sollte man selbstverständlich auch seinen Affären und Seitensprüngen reinen Wein einschenken, mit offenen Karten spielen und dazu stehen, dass man sich in einer offenen Beziehung befindet. Sollte man sich nicht trauen diesen Aspekt von Anfang an klar zu stellen, ist eine offene Beziehung vielleicht doch nicht das Richtige für einen.

Passende erotische Kontakte finden

Wer eine offene Beziehung führt und somit potenziell in den Genuss einiger sexueller Vorteile kommen kann, der möchte vielleicht zielgerichtet nach solchen erotischen Kontakten suchen. Hier bieten sich Casual Dating Portale auf ideale Art und Weise ein. Merkmale dieser Sonderform von Dating-Portalen ist die Tatsache, dass hier explizit nicht nach festen Beziehungen gesucht wird (zumindest nicht vorrangig), sondern es zum Beispiel um das Ausleben sexueller Wünsche und Sehnsüchte geht. Hier findet man auf direktem Wege zu einander. Ein Beispiel für eine solche Casual Dating Plattform wäre etwa der Anbieter Lovepoint.

Fazit

Sofern beide Partner die Voraussetzungen erfüllen und sich also bewusst für eine offene Beziehung entscheiden, kann eine solche Beziehung im Gegensatz zu einer festen Partnerschaft durchaus ihre Vorteile haben. Genau wie sich monogame Beziehungen im Laufe der Zeit ändern können, werden auch offene Beziehungen sich ändern. Daher ist es in einer offenen Beziehung besonders wichtig offen miteinander zu kommunizieren. In einer offenen Beziehung ist es durchaus möglich gemeinsame Ziele zu verfolgen und auch eine gemeinsame Zukunft zu planen.

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