Alleine sein

Alleine sein - Nach der Trennung die Freiheit genießen
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Alleine sein: So fühlst du dich nicht länger einsam und verlassen

Wer sich einsam und verlassen fühlt, der ist meist erst einmal unempfänglich für Ratschläge und gut gemeinte Worte. Ein jeder kennt wohl das Gefühl Einsam zu sein und an sich gehört es leider zum Leben dazu. Nach einem Schicksalsschlag, etwa dem Tod eines besonders nahestehenden Menschen oder auch nach einem Beziehungsende, ist es völlig normal sich erst einmal Einsam zu fühlen. Wenn dieser Zustand jedoch länger anhält, besteht die Gefahr dass diese Einsamkeit chronisch wird.

Was genau ist Einsamkeit überhaupt?

Einsamkeit ist zunächst einmal ein persönliches Empfinden, ein Gefühl das nicht zu leugnen ist, auch wenn man dieses objektiv betrachtet gar nicht fühlen müsste. Nicht selten sind es Singles die unter Einsamkeit leiden und damit durchaus unangenehme Situationen durchleben. Einsamkeit ist demnach eine gefühlte Tatsache mit der man unzufrieden ist.

Im Unterschied dazu gibt es auch das Alleinsein. Dieses Alleinsein ist hingegen nur ein Zustand, den man sogar als angenehm empfinden kann. In diesem Zustand ist man von keinem anderen umgeben und kann die Zeit ganz für sich alleine nutzen. Einsamkeit als Gefühl hingegen, kann jedoch auch dann vorherrschen, wenn man sich unter Menschen befindet. Was sind also Gründe für dieses Gefühl?

Woher kommt die Einsamkeit?

Selbstverständlich sind es im Einzelfall höchst unterschiedliche Gründe, die zu einem Gefühl der Einsamkeit führen. Die Einsamkeit verspürt man selten von heute auf morgen (es sei denn es ist ein schwerer Schicksalsschlag). Meist ist es ein mehr oder weniger langer Prozess, der schließlich dazu führt, dass man sich einsam fühlt. Folgende Gründe können in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen:

  • Man fühlt sich unverstanden, nicht akzeptiert oder keiner Gruppe zugehörig, hat das Gefühl ein Einzelgänger zu sein.
  • Es besteht kein enger Kontakt zu Familie und Freunden.
  • Die Anonymität in der Großstadt wie Berlin oder München kann das Gefühl bestärken.
  • Erfolgs- und Leistungsdenken in einer Ellbogengesellschaft setzen viele Menschen unter enormen Druck.
  • Mangelnde Selbstliebe ist ebenfalls oft ein häufiger (indirekter) Grund für Einsamkeit.

 

Das Gefühl der Einsamkeit ist eng verbunden mit einem sich verlassen und alleine gelassen Fühlen. Scheinbar gibt es niemanden der einen versteht, oft fühlen sich Betroffene regelrecht hilflos.

Je länger dieser Zustand der Einsamkeit anhält, desto schwieriger fällt es betroffenen Personen sich aus eigener Kraft heraus zu befreien und aktiv etwas gegen dieses Gefühl zu unternehmen. Auch wenn es nicht einfach ist, wer sich aktiv darum bemüht der Einsamkeit ein Ende zu setzten und auch bereit ist Veränderungen zuzulassen, der hat gute Chancen auf Besserung und diesem Gefühl zu entrinnen.

Alleine sein - Gefühl der Einsamkeit aktiv bekämpfen
Alleine sein – Gefühl der Einsamkeit aktiv bekämpfen

Wenn die Einsamkeit allerdings eine Begleiterscheinung einer Krankheit wie etwa einer tiefen Depression ist, führt kein Weg daran vorbei diese Erkrankung erst einmal in den Griff zu bekommen und sich in professionelle Behandlung zu begeben. Die folgenden Tipps richten sich an gesunde Menschen die dennoch das Gefühl der Einsamkeit plagt.

Was kann man selber ändern?

Wenn man sich also der Gründe für die eigene, gefühlte Einsamkeit bewusst ist und auch dazu bereit ist, aktiv etwas an der Situation zu verändern, hat man durchaus Möglichkeiten der Einsamkeit ein Ende zu bereiten. Dabei sollte man sich im Klaren darüber sein, dass aller Anfang schwer ist und dass es mitunter ein wenig Überwindung kosten kann sich aus der Situation zu befreien. Welche Tipps kann man also befolgen?

  • Authentisch sein
    Wer sich selbst verstellt um bei anderen gut anzukommen, der wird es immer schwer haben sich in einer Gruppe wohlzufühlen. Nur wenn man sich so verhält wie man selber ist, besteht die Chance auch auf Leute zu treffen, die gemeinsame Interessen teilen und auf einer Wellenlänge liegen. Daher sollte man auch nicht versuchen in eine bestimmte Welt zu passen, wenn man gar nicht der Typ dafür ist. Menschen bei denen man sein kann wie man wirklich ist, können einem das Gefühl der Einsamkeit nehmen. Sobald man sich verstellen muss fühlt man sich automatisch einsam, auch in einer Gruppe.
  • Aufgeschlossen sein
    Wer sich verschließt und sich permanent in seine eigene kleine Welt zurückzieht, der hat wenig Chancen auch auf Menschen zu treffen die auf der selben Wellenlänge sind. Offenheit gegenüber neuem ist eine wichtige Grundvoraussetzung um der Einsamkeit zu entfliehen. Solange man sich verschließt, bleibt man auch in seinen Gedanken gefangen und verbaut sich selbst die Chance darauf auch mal positiv von Dingen überrascht zu werden. Wer also wirklich eine Veränderung möchte, muss sich anderen gegenüber öffnen können.
  • Vertrauen
    Zunächst einmal sich selber und seinen Gefühlen, dann aber auch anderen Menschen gegenüber. Dabei kommt es keinesfalls darauf an, fremden Menschen blind zu vertrauen, vielmehr ist es wichtig Menschen nicht von vornherein mit Skepsis gegenüberzutreten. So verbaut man sich schon von Anfang an das Gegenüber näher kennenzulernen. Zumindest sollte man manchen Menschen erst einmal eine Chance geben.
  • Neue Kontakte aktiv suchen
    Das aktive Kontakte knüpfen ist deshalb so wichtig, weil man somit nicht in der passiven Rolle bleibt und sich unter Umständen auch mit Leuten einlässt, mit denen man nur Oberflächlichkeiten austauschen kann. Den ersten Schritt zu machen ist jedoch nicht für jeden einfach, daher ist es ratsam sich erst einmal ein wenig zu versuchen. Gerade wer sich aus seiner Einsamkeit heraus nach einer Partnerschaft sehnt, der hat auf Grund von Singlebörsen oder Partnervermittlungen heutzutage einfachere Möglichkeiten all je zuvor.
  • Sich in Gesprächen üben
    Selbstverständlich ist es gerade dann, wenn man sich einsam fühlt, schwierig solche Ratschläge anzunehmen und auch umzusetzen. Dennoch führt letztlich kein Weg daran vorbei. Ein guter Einstieg kann es zunächst sein, alltägliche Gespräche zu intensivieren, auch wenn diese Kontakte auch relativ oberflächlich sind. Beispielsweise hat man die Möglichkeit beim Bäcker, im Zeitungsladen oder auch im Supermarkt ein wenig Smalltalk zu betreiben. Das verhilft ein wenig zur Routine und wird immer weniger Überwindung kosten. Dabei kommt es keinesfalls darauf an intensive Gespräche zu führen, sondern einfach nur in Kontakt mit anderen Menschen zu treten. Gerade schüchternen Menschen fällt es besonders schwer sich zu überwinden, in den meisten Fällen wird man jedoch nicht vor den Kopf gestoßen.
  • Einem Verein beitreten
    Vereine und Clubs können ebenfalls helfen soziale Kontakte zu knüpfen mit Menschen die gleiche Interessen teilen. Oft ist es ein guter Einstieg um überhaupt erst mal in Kontakt mit einer Gruppe zu treten. Die Möglichkeiten sind vielfältig und gerade hier kann man sich von seinen eigenen Interessen leiten lassen.

Fazit

Es ist sicherlich nicht einfach und auch nicht von heute auf morgen möglich der Einsamkeit gänzlich zu entfliehen. Dennoch sollte man in kleinen Schritten anfangen neue Kontakte zu knüpfen, selbst wenn es zunächst einmal nur Smalltalk ist. Zwischenmenschliche Beziehungen müssen auch wachsen und bis aus Bekannten Freunde werden, vergeht meist mehr Zeit als noch in Kindertagen. Ein großer Freundeskreis schützt nicht vor Einsamkeit, viel mehr sind es nur wenige Menschen die einem das Gefühl von Verständnis und echter Zugehörigkeit geben können.

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